Tick-Tack im Turm

Die "Tick-Tack" im Turm !   

Manch einer - gerade wenn er in Düsseldorf fremd ist - bewundert des Nachts das lustige Blinken am Rheinturm.Ist ja auch schön anzuschauen wie da die Lichter aufleuchten und wieder verschwinden.Ganz helle Köpfchen vermuten dahinter ein System."Das muss doch irgendwas bedeuten...?"

Richtig! In dieser Lichtskulptur steckt die größte und präziseste Uhr der Welt - ein Funkturm,das selbst im Guinnes Buch der Rekorde verewigt ist.

Am 24.November 1981 um punkt 20:59:00 signalisiert die Lichtskala am Neubau des Fernmeldeturms erstmalig die Zeit für Düsseldorf.Und mit dieser "digitalen Tick-Tack" ist der Turm bis heute eines der bakanntesten Wahrzeichen der Stadt.Erfinder des "Lichtzeitspiegels" ist der Düsseldorfer Künstler Horst H. Baumann,für den Zeit und Raum in seinen künstlerischen Werken eine besondere Rolle spielen. "Für mich ist Zeit faszinierend - denn auf der einen Seite ist sie natürlich auf der anderen Seite ein Kunstprodukt,wie beispielsweise die Einteilungen des Tages in 24 Stunden." Und so kam die Idee von einer überdimensionalen Uhr nicht von ungefähr.Was eignet sich schon besser als Licht,um der Zeit mehr Aufmerksamkeit zu schenken?

Nachdem die Uhr in dieser Form Düsseldorf und seine Besucher seit über 20 Jahren erfreut,soll jetzt was Neues kommen.Zum Einen will man die Lichter nun mit Hilfe von Sonnenenergie betreiben und zum Anderen soll die Zukunft am Turm - im Hinblick auf Olypia 2012 - zur vollen Stunde,45 Sekunden lang,das olympische Farbband aufleuchten.Wenn alle Versuche glatt gehen und die Technik mitspielt,können sich Rheinturm-Beobachter bereits im Dezember 2002 auf Olympia 2012 einstimmen.

Neben der Uhr gibt es am Turm eine weitere Besonderheit,ebenfalls von Baumann entworfen - das Weltzeit-Foyer.Die Eingangshalle zeigt,im kunstvoll geschliffenen Glas eingebettet,17 verschiedene lokale Zeiten rund um den Globus.Der Künstler:"Das Foyer versteht sich als Ausdruck von "think global - act local",in dem es die Außenanzeige des Lichtzeitpegels als lokale Zeit in Beziehung zu den 24-Stunden des Welt-Zeitzonen-System setzt."

Der Rheinturm zu Düsseldorf steht dort also nicht nur,um Signale zu empfangen und zu senden,sondern er stellt sowohl praktisch als auch künstlerisch gesehen eine besondere Attraktion da.Damit du demnächst nicht mehr unwissend dastehst,wenn dich jemand auf die Leuchtenfragen sollte,hier noch eine kleine Anleitung,wie die Uhr zu lesen ist:

Besonders markant sind die beiden roten Flugfeuerkränze in 80 und 120 Metern Höhe.Zwischen diesen beiden Kränzen liegen die Minuten.Unterhalb die Sekunden,oberhalb die Stunden.Die feinere Trennung der 39 weißen Leuchten der eigentliche Zeitanzeige in Einer- und Zehnergruppen wird über die gelb-orange Trennleuchten erreicht.Die Gesamtskala besteht so aus insgesamt 62 Leuchten.

Kapiert??? Dann eröffnet der Turm-Blick bei Nacht vielleicht ganz neue Perspektiven,wie zum Beispiel:"Na gut,ein Alt geht noch,bevor die letzte Bahn fährt."

Na wie spät ist es hier ???

Hat die größte und präzieseste Uhr der Welt: Der Rheinturm in  !

Die Uhr am Rheinturm tickt für Olympia !

So bunt wie die Welt.Das Logo der Bewerbung um die Olympischen Spiele 2012 prägt mehr und mehr das Stadtbild.Und Düsseldorfs Chancen steigen !

Düsseldorfs höchstes Bauwerk soll ein Turm für Olympia werden."Jawohl,wir wollen die Uhr zum Olympia-Logo machen",bestätigt Heinrich Pröpper,Chef der Stadttochter IDR,die den Rheinturm betreibt.Erst habe man vorgehabt,die Uhr mit Sonnenernergie zu speisen und die Solarzellen dafür am Fuße des Turms zu installieren - natürlich in den Farben des Logos.Aber das wäre dann doch ein bisschen aufwändig und eher eine Entscheidung für den Fall,dass die Stadt tatsächlich bei der internationalen Ausscheidung 2005 den Zuschlag bekäme.So also sollen Düsseldorf und seinen Gästen olympische Lichter aufgehen.

Nicht das einzige Engagement der IDR: Auch das ihr gehörende Parkhaus am Carlsplatz soll geschmückt werden.Ein Künstlerwettbewerb hat stattgefunden,vermutlich wird ein großes Banner an einer Seite der sonst eher hässlichen Fassade aufgehängt.

Düsseldorf wird immer bunter und die Region zieht nach.Dafür reist der Geschäftsführer der Olympia Rhein-Ruhr GmbH,Alexander Leibkind,durch die Städte."Der Zuspruch wächst,und unser Logo wird zunehmend akzeptiert",sagt er.Während sich im Ruhrgebiet nach neusten Umfragen 91% der Bevölkerung Olympische Spiele vor der Haustür wünschten,grassiere das Virus längst auch am Niederrhein."In Mönchengladbach zum Beispiel sind 87% der Bürger dafür."

Dass sie mit im Boot sitzen wollen laut Leibkind immer mehr Firmen damit beweisen,dass sie sich das bunte Bewerbungslogo an ihre Gebäude hängen.So plant etwa Siemens,seinen Techno-Park in Mühlheim zu verzieren.Und in Düsseldorf rennt Leibkind ohnehin offene Türen ein.Am Stadttor wird das Banner im Januar nach der Herbststurmpause wieder hängen,am Haus der Firma Schlüßer Plan an der St. Franziskus-Strasse ist es,die Arag hat gleich drei Etagen ihres Turms verkleidet,und das Stadtsparkassen-Hochhaus kündet seit neustem,dasss Düsseldorf Rhein-Ruhr gewillt ist,zu Olympiaehren zu kommen.

Die Chancen darauf stehen gut.So besagt eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger laut "Welt am Sonntag",dass Düsseldorf verglichen mit Hamburg,Frankfurt,Stuttgart und Leipzig die besten Vorraussetzungen hat,die Spiele auszurichten.Bei "Infrastruktur","Olympisches Dorf","Hotelkapazitäten","Transport","Kosten" und "Finanzierung" liegt Düsseldorf Rhein-Ruhr demnach vorn.Berger hatte die Kandidaten auf Basis der Anforderungen des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) untersucht.

Welche deutsche Stadt ins internationale Rennen um die Spiele 2012 geht,entscheidet das NOK am 12.April !

Und auch das Stadttor,Schüßler Plan tragen schon das Bewerbungs-Logo.

Von Mühlheim kommend über die Autobahn gut zu erkennen: Die drei bunt geschmückten Etagen vom Arag-Tower !

Nun ist auch die Stadtsparkasse "so bunt wie die Welt".

Noch mehr Bilder gibts unter "Home Düsseldorf" !

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