Düsseldorfer Altstadt

Die längste Theke der Welt !

                

                                           Hier der Beweiss das unser Bier einmalig ist :

                                              

                                          Das Altbier-Lied (Live von den Toten Hosen in KÖLN !!!)

 

Düsseldorfs berühmtester Sohn, Heinrich Heine hat in seinem Buch "Le Grand" geschrieben: "Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön, und wenn man in der Ferne an sie denkt, und zufällig dort geboren ist, wird einem wunderlich zu Mute. Ich bin dort geboren, und es ist mir, als müßte ich gleich nach Hause gehen. Und wenn ich sage, nach Hause gehen, so meine ich die Bolkerstraße und das Haus, worin ich geboren bin."

Diese Passage wird oft und gern zitiert. Sehr aussagekräftig über das Wesen dieser Stadt ist sie freilich nicht.

Düsseldorf zu Zeiten Heines, also um 1800 herum, war nicht besonders groß, ein Dorf eben mit rund 12000 Einwohnern, wenigen Straßen, einigen Kaufleuten und Wirtschaften. Insgesamt nicht besonders aufregend.

Und doch war dieses Dorf seit Jahrhunderten Residenz der Herzöge von Jülich, Kleve und Berg.

Bereits 1288 verlieh Graf Adolf von Berg den Düsseldorfern als Dank für ihren Beistand im Kampf gegen den Erzbischof von Köln die Stadtrechte. Zu dieser Zeit bestand die Ansiedelung am Rhein gerademal aus zwei Straßen. Hauptstraße war die heutige "Altestadt", an deren westlichem Ende der Marktplatz lag. Daneben gab es noch die Krämergasse, die in Nord-Süd-Richtung verlief.

Nur langsam und gemächlich entwickelte sich die Stadt in den folgenden Jahrhunderten. Noch Mitte des 14. Jahrhunderts bildete die heutige Flingerstraße die südliche Grenze.

Am 1. August 1679 trat Johann Wilhelm, genannt Jan Wellem, die Regentschaft über die Herzogtümer Berg und Jülich an. Damit begann eine der glänzendsten Perioden in der Düsseldorfer Stadtgeschichte. Kunstbesessen, prunkliebend, verschwenderisch, überschäumend von hochfliegenden Plänen, brachte Jan Wellem der bescheidenen kleinen Stadt an der Düssel einen ungeahnten Aufschwung. Ein Theater wurde gebaut, eine Backstube, eine neue Reitschule, das Schloß ließ er aufwendig renovieren, um Platz zu schaffen für seine Gemäldesammlung. Die erste Düsseldorfer Oper ließ er errichten.

Und, Jan Wellem war ein volkstümlicher Herrscher. Er zechte mit seinen Künstlern, war stolz auf seinen Rang als Schützenkönig. Die Düsseldorfer mochten ihren Fürsten und verziehen ihm seine Verschwendungssucht.

Mit Jan Wellems Tod 1716 hatte die ganze Herrlichkeit ein Ende. Seine dritte Frau, die reiche Anna Maria de Medici, ging zurück nach Florenz, die Hofhaltung wurde aufgelöst, sogar die Straßenbeleuchtung mußte eingestellt werden. Nur die Schulden, die blieben. Düsseldorf verkümmerte für einige Jahrzehnte.

Doch ein Vermächtnis Jan Wellems blieb. Er legte den Grundstein für Düsseldorfs Ruf als Kunststadt. Jeder echte Düsseldorfer weist gern darauf hin, daß viele Schätze der Münchner Pinakothek eigentlich nach Düsseldorfs gehören. (Die Meisterwerke wurden 1805 nach München verlegt; die Münchner wollen Sie verständlicherweise nicht mehr zurückgeben)

Die von Jan Wellem gegründete Zeichenschule wurde später die Kunstakademie. Felix Mendelsohn-Bartoldy, Robert Schumann und Johannes Brahms prägten lange Zeit das musikalische Leben in Düsseldorf.

Und die Kunst hat auch großen Anteil an Düsseldorfs Aufstieg zur Großstadt. Im Zuge der Industrialisierung flammte die Kunstszene neu auf. Jetzt erwies sich die geringe Ausdehnung der Stadt als Vorteil. Die ganze Stadt nahm Teil an dem bunten Leben, das sich um und in Ateliers, Konzertsälen und Bühnenräumen abspielte. Neben Künstlern, die aus allen Ecken Deutschlands nach Düsseldorf kamen, um zu sehen und zu lernen, kamen auch Unternehmer, Kaufleute, Fabrikanten. Die erste Eisenbahn Westdeutschlands wurde 1838 von Düsseldorf nach Elberfeld gebaut, auf dem Rhein fuhren die ersten Dampfschiffe, die ersten Fabriken wurden gegründet und Düsseldorf wuchs in wenigen Jahrzehnten schneller und stärker als in allen Jahrhunderten seiner Geschichte.

Die günstge Lage am Rhein, die Nähe zum Ruhrgebiet, die Handelswege nach Belgien und Holland und zu großen Häfen erwiesen und erweisen sich als besonderer Standortvorteil.

Düsseldorf hatte im Jahre 1787, da wurde die Karlstadt erbaut, 8700 Einwohner, im Jahre 1829, also nach 42 Jahren, hatte es 17600 Einwohner, 1882 100.000 und um die Jahrhundertwende über 200.000 Einwohner.

In einem einzigen Jahrhundert, dem 19., durchlief Düsseldorf eine ganze Skala von Daseinsformen. Das Dorf, das Heinrich Heine in seinen Memoiren beschreibt, hat wenig gemein mit der Wirtschaftsmetropole vom Beginn des 20. Jahrhunderts.

 

 

"Die Altstadt" - anderswo steht dieser Begriff vor allem für die historische Mitte, den traditionellen Ortskern. Die Düsseldorfer Altstadt ist mehr - hier schlägt das Herz der Stadt für die Düsseldorfer und ihre auswärtigen Gäste.

In der Düsseldorfer Altstadt wohnen etwa 6000 Menschen und ca. 16000 arbeiten in über 700 Gewerbebetrieben zwischen Oberkasseler- und Rheinkniebrücke. Es wirken Kaufleute und Gastwirte, aber auch Beamte, Wirtschaftsfachleute, Juristen und Künstler, dank nahegelegener Kunstakademie, Banken und Gerichte.

Abertausende kommen zum Kaufen und Vergnügen. Die Altstadt schließt Pendler, Touristen und Neugierige in ihre Arme. Sie ist in jeder Hinsicht gastlich.

Im Norden, von der Kunstakademie bis zur Ratinger Straße, ist die Altstadt noch richtig dörflich. Viele der Häuser stammen noch aus dem 17. Jahrhundert. Die Häuser sind so klein, dass man bei Familienfesten beim Nachbarn im Wohnzimmer mitfeiern kann.

Dazwischen haben sich vor allem Galerien und Kunsthandelsgeschäfte angesiedelt.

Am Grabbeplatz stehen sich die renommierten Häuser Kunstsammlung NRW, Kunsthalle und Kom(m)ödchen vis-á-vis.

In der Mitte, zwischen Ratingerstraße und Karlplatz, ist die Altstadt am geschäftigsten. Die größte Einkaufsstraße ist die Flingerstraße. Hier liegen die großen Kaufhäuser und die bevorzugten Adressen für "junge Mode". In den angrenzenden kleinen Altstadt-Gässchen findet man viele der für Altstadt so typischen kleinen Spezialgeschäfte und Boutiquen.

Die Bolkerstraße ist die Vergnügungsmeile schlechthin. Von der Hausbrauerei, über die kleine Kneipe bis hin zu internationalen Restaurants reiht sich ein gastronomischer Betrieb neben den anderen.


Die Bolkerstraße

Am Ende der Bolkerstraße (oder am Anfang -je nach Sichtweise-) befindet sich der Marktplatz mit dem historischen Rathaus. Das Jan-Wellem-Denkmal, das den Mittelpunkt des Marktplatzes bildet, wurde 1711 aufgestellt und ist eines der Wahrzeichen der Stadt.

Sehr sehenswert ist auch die Sankt-Lambertus-Basilika, deren Charakteristikum die leicht verdrehte Turmspitze ist, die dem 72 Meter hohen Kirchturm ein schiefes Aussehen verleiht. Der Schloßturm, der nur wenige Meter südlich der Kirche frei nahe dem Rheinufer steht, ist ein Rest des 1872 durch ein Feuer zerstörten Düsseldorfer Schlosses.

Die alte Pegeluhr südlich des Schlossturms ist der Ausgangspunkt für ausgedehnte Spaziergänge entlang der neuen Rheinuferpromenade oder für romantische Bootsfahrten auf dem Rhein.

Düsseldorfs größter Wochenmarkt auf dem Karlplatz bildet die Verbindung zur südlichen Altstadt, der Karlstadt.

Die vielen Galerien, Antiquitätengeschäfte und Kunsthandlungen haben den Ruf der Karlstadt als Kunstzentrum begründet. In den letzten Jahren hat sich die Karlstadt auch zu einem Erlebnisviertel weiterentwickelt. Feinkostgeschäfte, Modeboutiquen, Schuhmacher, Dekorateur neben Schlüsseldienst, Reinigung und Zoogeschäft machen das Kunst- und Einkaufserlebnis perfekt.

Insgesamt ist die Düsseldorfer Altstadt nur knapp einen Quadratkilometer groß. Jeder Teil läßt sich bequem zu Fuß erreichen.

Kunst und Kultur

Kunst und Kultur gehören zu Düsseldorf, seit im 17. Jahrhundert der kunstsinnige Kurfürst Johann Wilhelm, im Volksmund kurz Jan Wellem genannt, hier residierte. Vom Traditionellen bis zur Avantgarde bieten Düsseldorfs Kunst- und Antiquitätenhändler ein vielseitiges, auf hohem Niveau stehendes Angebot. Über die ganze Stadt verteilt sind Kunstwerke zu sehen und Ausstellungen zu besuchen. Zentrum des Kunstgeschehens ist die Altstadt. Hier stehen die beiden renommierten Häuser Kunstsammlung NRW und Kunsthalle vis-à-vis, hier ist die Adresse des Hetjens- und Filmmuseums, des Kom(m)ödchens, des Jungen Theaters, der Marionettenbühne, zahlreicher Galerien, Kunst- und Antiquitätenhändler.
 
Das Frankenheim Kino am Rhein

 

Shopping

  Kombiniert mit Kunst, Kultur und vielseitiger Gastronomie macht das Flair des Einkaufbummels in der Altstadt einzigartig. Teens, Twens bis über Sixties kaufen hier Mode, Kunst und Design. Auch Einrichtungshäuser mit außergewöhnlichen Wohnideen und -accessoires sowie Gold- und Silberschmieden sind in der Altstadt ebenso beheimatet wie die Dinge des täglichen Bedarfs und Fachgeschäfte aller Art. Die Vielfalt, auch in den zahlreichen Passagen und Centern, läßt sich nicht annähernd beschreiben. Die Altstadt will entdeckt werden. Im Rahmen eines Einkaufsbummels in Düsseldorf darf ein Abstecher in die Altstadt deshalb nicht fehlen.

Gastronomie

  Zugegeben, auch andere Städte haben schöne Kneipen und Restaurants. Aber nirgendwo konzentrieren sich mehr als 220 Lokale, Pubs, Bars und Restaurants auf so engem Raum wie in der Altstadt. Ein ganzer Stadtteil als Insel der Genüsse und der Kurzweil. Die Entscheidung, welchen Gaumenfreuden der Vorzug zu geben ist, fällt bei der Breite des Angebotes nicht leicht. Von rheinischen über nahöstliche bis hin zu fernöstlichen Spezialitäten reicht das Angebot. Probieren geht über studieren.

Tipp: Unter "My Home Düsseldorf" gibt es schöne Aufnahmen von Düsseldorf !

Design by www.Tom-Duesseldorf.de

Idea by Tom!

© Copyright by Tom-Duesseldorf.de. Alle Rechte vorbehalten.



Kostenlose Homepage erstellen bei Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!